Ausstellung
Tag des offenen Ateliers
Kultursommer Südhessen
Während Bettina Rothenheber und Lars Gölz zuletzt mit ihrer viel beachteten „Lost Tales“-Ausstellung auf sich aufmerksam
gemacht und ihre Exponate im Landratsamt in Heppenheim, im Rathaus Bürstadt und der Schauraumfabrik Worms einer
breiten Öffentlichkeit vorgestellt haben, ist Brigitte Keller Kunstbeflissenen vor allem mit ihrer eigenen Galerie in Lampertheim
ein Begriff, die sie zehn Jahre in der Spargelstadt hatte. Auch Malkurse für Kinder und Erwachsene hat sie dort angeboten.
Nur zu gern würde sie wieder eine Malschule eröffnen, dieses Mal in der Klosterstadt, sofern sich geeignete Räumlichkeiten finden.
Seit zwanzig Jahren hat sich die gebürtige Bürstädterin der Malerei verschrieben. Wie Bettina Rothenheber und Lars Gölz ist
Brigitte Keller Autodidaktin. Seitdem frönt sie ihrer Leidenschaft. Und wie so oft im Leben, entsteht aus zarten Anfängen
etwas Bedeutendes, Bleibendes. Dass Brigit-te Keller ein kreativer Mensch ist, ist ihr auf den ersten Blick anzusehen. Die
langen roten Haare und eine modische Brille unterstreichen ihre ganz persönliche Note. Nicht anders ist es mit ihrer Kunst,
auch diese trägt eine eigene Handschrift. Realistisch und abstrakt malt Brigitte Keller; gerne experimentiert sie mit Acrylfarben
auf Leinwand. Ob gegenständlich oder abstrakt, „das kommt ganz auf meine Stimmung an“, erzählt die Künstler-in, die bereits
in der Region, aber auch in Frankreich ausgestellt hat. Um Emotionen geht es immer in ihren Bildern, beispielsweise
bei den Sonnenuntergängen, die Ruhe ausstrahlen und Stimmungen vermitteln. Das Himmelsschauspiel, das weiß ein jedes
Kind, ist stets mit einem beeindruckenden Farbenspiel verbunden. Das spiegelt sich auch in den Bildern von Brigitte Keller wider.
In einem anderen Licht
Ganz so ruhig und entspannt geht es in den Bildern von Bettina Rothenheber, der Tochter von Brigitte Keller, und ihrem
Lebensgefährten Lars Gölz nicht zu, die sich in ihren Bildern mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen.
Inspiriert werden die beiden Kunstschaffenden von der so genannten Schwarzromantik („Dark Art"), die derzeit eine Renaissance
erlebt. Mit ihrer Kunst polarisiert das Paar, das in Lorsch wohnt, allemal.
Die allesamt großformatigen Bilder mal nicht in einem geschlossenen Raum, sondern „unter freiem Himmel“ zu zeigen, inmitten
der Natur, darauf freut sich Lars Gölz besonders. Das wirft im Wortsinn ein anderes Licht auf die künstlerischen Arbeiten.
Das „Sommeratelier“ hat daher nur bei schönem Wetter geöffnet. Ulla Hess
Info-Box: „Tage der offenen Ateliers“ im Rahmen des Kultursommers Südhessen, 18./19. September (Samstag/Sonntag):
„Sommeratelier“ mit Arbeiten der Künstler Brigitte Keller, Bettina Rothenheber und Lars Gölz, Im Taubenfang, Weg 5, Lorsch. Mehr
Infos gibt es im Internet unter www.losttales.de, E-Mail: kontakt@losttales.de
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„Sommeratelier“ unter freiem Himmel
„Tage der offenen Ateliers“: Gemeinsame Ausstellung von Brigitte
Keller, Bettina Rothenheber und Lars Gölz in Lorsch
Lorsch/Kreis Bergstraße. Mit Brigitte Keller, Bettina Rothenheber
und Lars Gölz präsentieren gleich drei Künstler bei den „Tagen
der offenen Ateliers“ im Rahmen des Kultursommers Südhessen am
18. und 19. September ihre Arbeiten in Lorsch. Das „Sommeratelier“
Im Taubenfang, Weg 5 ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und
am Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Mit Malerei, Zeichnungen,
Fotografie und Fotomontagen stehen an dem dritten September-
Wochenende unterschiedliche Kunstrichtungen und Techniken im
Mittelpunkt. Es ist die erste gemeinsame Präsentation; rund zwanzig
Werke werden im „Sommeratelier“ zu sehen sein.