Die zumeist großformatigen Bilder erzählen Geschichten:
mal aus der Welt der Sagen und Mythen, mal von der dunklen,
verborgenen Seite der menschlichen Seele. So sehr
sich die beiden Künstler von der Thematik gleichen, so
unterschiedlich sind die Techniken. Composing und
Fotomontagen hat sich Bettina Rothenheber verschrieben, Lars
Gölz widmet sich seit jeher der klassischen Malerei und
Zeichnungen. Sich gestalterisch mit den seelischen Abgründen
des Menschen und der Vergänglichkeit des Lebens zu
beschäftigen, das hat bei Rothenheber und Gölz seit jeher eine
starke Faszination ausgeübt.
Die Schauraum-Galerie in Worms wurde 1993 in der
ehemaligen Textilfabrik von dem Künstlerkollektiv der Fabrik-
Künstler gegründet. Seit Ende der 70-er Jahre lebt und
arbeitet dort eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft mit Wormser
Künstlern. Die Kulturfabrik ist mit jährlich bis zu sechs
Einzel-Ausstellungen und ein bis zwei Gruppenausstellungen ein
Forum für Kunst. ul
Dass mit Worms nun in einer der
großen Städte der Region die Ausstellung
gezeigt werden kann, freut Bettina
Rothenheber und Lars Gölz besonders.
Die Präsentation der Exponate im
Landratsamt war die erste gemeinsame,
bei der die Bilder des gebürtigen
Bensheimers – klassische Malerei und
Portrait-Zeichnungen – sowie die
Composings der aus Lampertheim
stammenden 37-Jährigen einem breiten
Publikum gezeigt wurden. Umso
erstaunlicher ist, dass sich nach der
überaus erfolgreichen Premiere die
nächste Ausstellung nahtlos anschließt.
Doch damit nicht genug: Fest eingeplant
ist auch schon die Teilnahme an den
„Tagen des offenen Ateliers“ am 18. und
19. September im Rahmen des
Kultursommer Südhessens. Außerdem
werden Bettina Rothenheber und Lars
Gölz ihre Kunst im Herbst im
Museumszentum Lorsch zeigen (6. bis 31.
Oktober) – ein Heimspiel, lebt das Paar
doch gemeinsam in der Klosterstadt.
Ausstellung
Schauraumfabrik 2010
Artfactory Worms
Der Fleischfresser“ zieht nach Worms weiter
„Lost Tales“-Ausstellung: Bettina Rothenheber und Lars Gölz zeigen ab
Freitag ihre Bilder in der Schauraum-Galerie
Kreis Bergstraße/Worms. Kaum sind die Bilder der viel beachteten
„Lost Tales"-Ausstellung im Landratsamt in Heppenheim abgehängt,
ist dem Künstlerpaar Bettina Rothenheber und Lars Gölz der nächste Wurf
gelungen: Ab dem kommenden Freitag (5.) stellen die beiden ihre
ungewöhnlichen wie beeindruckenden Arbeiten für drei Wochen in der
Schau-raum-Galerie der Wormser Kulturfabrik aus. Die Verniss
age findet um 20 Uhr statt; einführende Worte spricht Diplom-Designer
Michael Mahla, Galerist und Künstler sowie Stadtratsmitglied von Bündnis
90/Die Grünen in der Nibelungenstadt. Musikalisch umrahmt wird
die Ausstellungseröffnung mit Live-Musik von „Moon 74". Dahinter
steht der Solist Dominic Hein mit seinem elektronischen Rock/Pop im
Stil von Depeche Mode.
Bilder zur Slidehow: Marc Bellefroid
MOON.74 ist Dominic Hein und steht für elektronischen Rock/Pop
im Stile von Depeche Mode und konnte sich bereits im letzten
Jahr mit einigen Live-Auftritten in der Szene und deutschland-
weit einen Namen machen. Momentan befindet sich MOON.74 im
Studio zu den Aufnahmen des Anfang Herbst erscheinenden
Debüt-Albums. Der Solokünstler und Autodidakt Dominic Hein
schreibt nicht nur alle Songs und Texte selbst, er produziert
das Album auch und spielt alle Instrumente selbst ein. Eine Mischung
aus verzerrten Gitarren, griffigen Synthesizersounds und weiten
Klangteppichen, sowie die unverwechselbar charismatische Stimme
von Sänger und Songwriter Dominic Hein kreieren einen eigenen
und unverwechselbar dichten Sound. Den Sound von MOON.74.
www.moon74.de
www.myspace.com/moon74music
www.facebook.com/moon74music
Infobox: „Lost Tales" – Ausstellung mit Werken von Bettina
Rothenheber und Lars Gölz vom 5. bis 28. März, Schauraum-
Galerie Worms, Zornstraße 11a. Öffnungszeiten: freitags bis
sonntags von 19 bis 21 Uhr. Die Vernissage findet am 5.
März (Freitag) um 20 Uhr statt. Informationen gibt es auch
unter www.losttales.de.
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Dass mit Worms nun in einer der großen Städte der Region die Ausstellung gezeigt werden kann, freut Bettina Rothenheber und
Lars Gölz besonders. Die Präsentation der Exponate im Landratsamt war die erste gemeinsame, bei der die Bilder des gebürtigen
Bensheimers – klassische Malerei und Portrait-Zeichnungen – sowie die Composings der aus Lampertheim stammenden 37-Jährigen einem
breiten Publikum gezeigt wurden. Umso erstaunlicher ist, dass sich nach der überaus erfolgreichen Premiere die nächste Ausstellung
nahtlos anschließt. Doch damit nicht genug: Fest eingeplant ist auch schon die Teilnahme an den „Tagen des offenen Ateliers“ am
18. und 19. September im Rahmen des Kultursommer Südhessens. Außerdem werden Bettina Rothenheber und Lars Gölz ihre Kunst im
Herbst im Museumszentum Lorsch zeigen (6. bis 31. Oktober) – ein Heimspiel, lebt das Paar doch gemeinsam in der Klosterstadt.
Wie berichtet, widmen sich Bettina Rothenheber und Lars Gölz in ihrem künstlerischen Schaffen dem Verborgenen der menschlichen
Seele. Inspiriert werden die beiden Künstler von der so genann-ten Schwarzromantik (,,Dark Art"), die derzeit eine Renaissance erlebt.
Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts sind die englischen Schauerromane entstanden. ,,Lost Tales" ist ein ,,Kunstprojekt", das
im Mai vergangenen Jahres seinen Anfang genommen hat. Mit „,verschollenen Erzählungen" lässt sich der Begriff ,,Lost Tales" am
treffendsten beschreiben.
Wie berichtet, widmen sich Bettina Rothenheber und Lars Gölz in ihrem künstlerischen Schaffen dem Verborgenen der menschlichen
Seele. Inspiriert werden die beiden Künstler von der so genannten Schwarzromantik (,,Dark Art"), die derzeit eine Renaissance erlebt.
Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts sind die englischen Schauerromane entstanden. ,,Lost Tales" ist ein ,,Kunstprojekt",
das im Mai vergangenen Jahres seinen Anfang genommen hat. Mit „,verschollenen Erzählungen" lässt sich der Begriff ,,Lost Tales" am
treffendsten beschreiben.